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| Tipps
für das Fotografieren in den Sommerferien |
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| Die schönsten Tage des Jahres stehen kurz bevor.
Bestimmt halten auch Sie die Ferien in Bildern fest. |
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| Doch gerade an den sonnigsten Tagen
lauern in Bezug auf das Fotografieren einige Gefahren. Wer die
nachfolgenden Tipps beachtet, wird an seinen Ferien-Schnappschüssen
länger Freude haben. |

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| Tipps für gelungene Ferienbilder |
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- Das Licht verändert sich im Laufe des Tages
Die Farben Ihrer Fotos werden kräftiger, wenn Sie am frühen
Morgen oder gegen den Abend fotografieren. Meiden Sie wenn möglich
die Mittagszeit. Der Kontrastumfang ist dann meist zu gross.
Besonders wichtig ist dies bei Landschaftsfotos. Wer einen satten,
blauen Himmel möchte, sollte früh aus den Federn.
Diese spektakulären Aufnahmen aus der „Weissen Wüste
(Ägypten)“ entstanden kurz nach Sonnenaufgang. Der
Himmel war noch klar und dunstfrei.
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- Woher scheint die Sonne?
Die zweite Grundregel: Achten Sie immer darauf, woher die Sonne
scheint. Wer dies tut, kann ev. schon durch das Verändern
des Aufnahme-Standpunktes störende Schatten (z.B. in Gesichtern)
vermeiden.
Falls sich der Standort nicht ändern lässt, setzen
Sie den Blitz zum Aufhellen ein. Viele Menschen zögern
leider noch viel zu oft, den Blitz auch bei Tageslicht einzusetzen.
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- Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge
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Sie gehören zu den am meisten fotografierten
Ferien-Motiven. Wenn Sie an Ihrer Kamera die Blende manuell
wählen können, sollten Sie sicherheitshalber mit ein
paar verschiedenen Blendeneinstellungen experimentieren. Dann
gelingt Ihnen bestimmt mindestens ein Foto, das Sie für
immer an diesen einmaligen Moment erinnert.
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- Gegenlicht-Aufnahmen
Sie stellen an jeden Fotografen hohe Anforderungen. Besonders
im Sommer trifft man oft auf Gegenlicht-Situationen. In vielen
Fällen führt schon der Einsatz des Blitzes zu besseren
Fotos.
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Dieses Bild aus der Frosch-Perspektive hätte ein ganz
besonderes Foto werden sollen. Leider wusste der Fotograf die
Gegenlicht-Situation nicht zu meistern. Deshalb ist das Gesicht
nicht erkennbar. Was ist passiert? Die Intensität des Gegenlichts
täuschte den Belichtungsmesser der Kamera und die Blende
wurde automatisch geschlossen.
Was hätte der Fotograf tun können, um ein besseres
Bild zu erhalten?
A) Wenn das Motiv nah genug ist (bis ca. 3 m), hätte der
Blitz das Gesicht aufhellen können.
B) Wenn das Motiv für den Aufhellblitz zu weit entfernt
ist, kann man die Belichtungsmessung korrigieren, indem die
Blende um 2 Stufen geöffnet wird. Allerdings setzt dies
voraus, dass die Kamera die Wahl der Blende zulässt. Das
ist bei vielen Kompaktkameras nicht der Fall.
Wer nur wenig fotografiert sollte die Lösung A probieren.
Wer aber ein wenig experimentieren will, kann mit der Lösung
B lernen, Gegenlicht-Situationen besser in den Griff zu bekommen.
Sicherheitshalber sollte man anfangs mehrere Aufnahmen mit verschiedenen
Blenden machen.
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- Strand-Fotos unter einem Sonnen-Schirm
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Auch hier passieren oft Fehler, die auch das Fotolabor
bei der Bilder-Herstellung kaum korrigieren kann.
Gleissendes Sonnenlicht in Verbindung mit hellem Sand kann die
Belichtungs-Elektronik der Kamera täuschen. Die Kamera
schliesst automatisch die Blende. Das Resultat ist, dass die
schattigen Partien zu dunkel und der Hintergrund richtig belichtet
wird.
Auch hier hilft der Aufhellblitz. Allerdings gilt erneut, dass
der Blitz einer Kompaktkamera nur bis max. 3 m nützt. Damit
die Ausleuchtung des Blitzes optimal ist, müssen Sie evtl.
näher an das Motiv (z.B. Person unter dem Sonnenschirm)
heran gehen.
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Prüfen Sie immer, ob störende Schatten auftreten.
Denn besonders in Gesichtern wirken Schatten äusserst störend.
Die Gesichter der Wüstenexpeditions-Teilnehmer sind auch
im Schatten erkennbar, weil der Vordergrund durch den Blitz
aufgehellt wurde. Das Bild weist einen hohen Hell : Dunkel-Kontrast
auf. Ohne Aufhellblitz wären die Personen wahrscheinlich
zu dunkel abgebildet.
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- Vorsicht bei schattenspendenden Kopfbedeckungen
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Das Gesicht dieser Souvenir-Verkäuferin ist nicht sichtbar,
weil der Hut das Licht abhält. Das Gegenlicht trägt
ebenfalls dazu bei. Der Hintergrund ist sehr hell und dadurch
wird die Belichtung getäuscht. Auch ein solches Bild lässt
sich im Labor kaum korrigieren. Hier hätte der Blitz –
aufgrund der geringen Distanz zur Person - bestimmt geholfen.
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| Nützliche Produkte für die
Sommerferien: |
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