Ihr Fotolabor
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Aufnahmen von bewegten Motiven / Sport  
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Jede Bewegung lässt sich abbilden. Mit einer Kamera können Sie bewegte Motive und deren Geschwindigkeit spektakulär festhalten. So werden Dinge sichtbar, denen das menschliche Auge kaum folgen kann.

Solche Fotos sind meist sehr beeindruckend. Man denke nur an Bilder aus der Welt des Sports, in denen die Kraft und Dynamik der Athleten zum Ausdruck kommt.
Auch in der Freizeit trifft man ab und zu auf bewegte Motive. Ein rauschender Bergbach lässt sich auf verschiedene Weise im Bild festhalten. Deshalb ist es nützlich, ein paar grundlegende Tipps zu kennen.

Bewegte Motive zu fotografieren ist gar nicht so leicht. Es gelingt am besten, wenn Sie an der Kamera die Belichtungszeit manuell einstellen können und über ein Teleobjektiv verfügen.

Überlegen Sie sich bei bewegten Motiven vor der Aufnahme, was Sie im Bild scharf abbilden möchten. Je nach angestrebter Bildaussage unterscheidet man:

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Kamera ruhig gehalten -
der Hintergrund wird scharf
  Kamera mit dem Skater
mitgezogen
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Das Motiv bewegt sich. Der Hintergrund ist statisch.
Bei dieser Technik bleibt die Kamera fest stehen. Nur das Objekt bewegt sich. Der Fokus wird dabei auf das sich bewegende Motiv ausgerichtet. Dabei erzeugen wir bei dem Motiv einen natürlichen Wischeffekt.
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Kurze Belichtungszeit   Lange Belichtungszeit
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Das Motiv soll eingefroren werden und der Hintergrund soll verwischt werden.
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Bei diesem Effekt wird das Motiv im Fokus der Kamera gehalten und die Kamera wird von Ihnen mitgezogen. Dabei wird der Hintergrund verwischt, das Motiv selber wird scharf wiedergegeben. Die Dynamik des Bildes wird hier durch den verwischten Hintergrund erzeugt. Hier brauchen Sie eine kürzere Verschlusszeit, denn das bewegte Motiv soll scharf abgebildet werden.

Mit einer Spiegelreflex-Kamera mit Wechselobjektiven sind die gezeigten Effekte am einfachsten. Aber auch mit einer kompakten Digital-Kamera lassen sich bewegte Motive experimentieren.

Wie Sie auch mit einer automatischen Kompaktkamera brauchbare Ergebnisse erzielen, verraten unsere Tipps:

Tipps:
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  • Ziehen Sie die Kamera bei bewegten Objekten mit, während Sie durch den Sucher blicken. Drücken Sie erst im geeigneten Moment ab.

  • Experimentieren Sie mit der Verschlusszeit. Verlängern Sie einfach die Verschlusszeit, um den Verwisch-Effekt auf das Hauptmotiv zu legen.

  • Blitzen Sie - auch bei Tageslicht (nützt aber nur bei kurzer Distanz zum Hauptmotiv, weil der Blitz nur ein paar Meter weit reicht)

  • Verwenden Sie Ihr eingebautes Zoomobjektiv in Tele-Einstellung (ohne Blitz!).

  • Wer oft Sportfotos macht und eine Spiegelreflex-Kamera besitzt, sollte sich die Anschaffung eines lichtstarken Teleobjektivs überlegen.

  • Gehen Sie so nahe heran wie möglich - suchen Sie dazu einen geeigneten Standort.

  • Sparen Sie nicht bei der Anzahl Aufnahmen - Sie können ja nur die besten Aufnahmen vergrössern lassen.

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Kurze Verschlusszeit
Wassertropfen werden eingefroren
  Lange Verschlusszeit
Wasser wird zu "Nebel"
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